Frauenärztin
Diät- & Ernährungsberatung

Dr. med. Brigitte Eschler
Erdkampsweg 43
22335 Hamburg
Tel. 040 - 50 10 05

Der Krebsabstrich

Vorsorge zur Früherkennung

Der Gebärmutterhalskrebs (Cervixcarcinom) ist mit 67.000 Neuerkrankungen pro Jahr die zweithäufigste Erkrankung der Frau unter 50 Jahren. Meistens wird dieser Krebs durch die Infektion mit Viren (humane Papilloma Viren - HPV) ausgelöst. Er entwickelt sich langsam über Jahre hinweg, so dass der Abstrich bei der Krebsvorsorge frühzeitig einen Hinweis auf den Beginn einer Krebsentstehung geben kann. Daher ist der Abstrich so wichtig - als Früherkennung. Dann kann diese Krebsart in hohem Prozentsatz geheilt werden.

Der normale PAP-Abstrich (Papanikolaou/PAP Smear)

Hier werden Zellen vom äußeren und inneren Gebärmuttermund (Portio und Zervix) entnommen und auf einen Objektträger aufgebracht. Dieser wird in einem speziellen Labor nach Anfärbungen auf Zellveränderungen untersucht. Dieser Test ist relativ sicher, hat aber mehrere Fehlermöglichkeiten wie z. B.

  • zu wenig erfasste Zellen im Abstrich
  • übereinanderliegende Zellen, die zusätzlich durch Blut- und Schleimfetzen verdeckt werden können, so dass krankhaft veränderte Zellen nicht entdeckt werden können.

Nur diesen Test bezahlen die Krankenkassen.

Der ThinPrep Test

Bei diesem Test werden die abgestrichenen Zellen nicht auf einem Objektträger, sondern in ein Gefäß mit Konservierungslösung eingebracht. Hierdurch können alle abgestrichenen Zellen erfasst und beurteilt werden. Sie sind durch eine spezielle Aufarbeitung (qualitätskontrollierte Dünnschichtzytrologie) wesentlich besser und genauer zu beurteilen. Weltweite Studien belegen die Überlegenheit dieses Tests. In England, Schottland, Irland, Schweiz und USA ist dieser Test bereits Standard bei der Krebsvorsorge. Leider nicht bei uns.

Die Kassen bezahlen diesen Test nicht.