Frauenärztin
Diät- & Ernährungsberatung

Dr. med. Brigitte Eschler
Erdkampsweg 43
22335 Hamburg
Tel. 040 - 50 10 05

Die Blasenkrebsvorsorge

Eine wichtige Untersuchung für Ihre Gesundheit

Der Blasenkrebs ist eine derzeit immer häufiger anzutreffende Tumorerkrankung.
Jährlich erkranken ca. 28.000 Menschen daran.

Die Hauptrisiken für die Entstehung des Tumors, der in den Anfangsstadien keinerlei Beschwerden macht, sind

  • das Rauchen (durch die Amine im Tabakrauch)
  • der häufigere Kontakt mit krebsauslösenden Substanzen, z. B. im Chemielabor, in der Farb-, Leder- und Metallindustrie (Kraftstoffe, Teer, Bitumen, Farben, Chemikalien)
  • durch häufigen Kontakt mit Farbe wie bei Friseurinnen, die schon länger als 10 Jahre im Beruf arbeiten.

Alle Personen, die in diese Risikogruppen gehören, sollten sich jährlich 1 x auf Blasenkrebs untersuchen lassen.

Die krebsauslösenden Stoffe werden über die Haut oder über die Atemluft aufgenommen und mit dem Urin ausgeschieden.

Gefährdet sind daher auch Personen:

  • die sich regelmäßig die Haare färben
  • die über längere Zeit Schmerzmittel einnehmen
  • die an chronischen Blasenentzündungen oder an einer Harnabflussstörung leiden.

Warnsignale können sein:

  • häufig wiederkehrende Blasenentzündungen
  • Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen oder danach
  • häufiger Harndrang.

Besonders wichtig sind Blutspuren im Urin. Jede Blutspur sollte abgeklärt werden, auch wenn sie nicht mit bloßem Auge zu sehen sind (Mikrohämaturie), da Blasenkrebs zunächst keine Beschwerden macht.

Leider wird bei Frauen der Blasenkrebs, im Gegensatz zu den Männern, oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Daher haben Frauen eine höhere Sterberate.

Der Blasenkrebs lässt sich frühzeitig durch einen einfachen und schmerzlosen Urintest (Tumormarker) nachweisen. Eine frühzeitige Diagnose kann durch frühzeitige Erkennung und Behandlung Leben retten. Er eignet sich besonders zur Vorsorgeuntersuchung von Risikopatienten. Wir testen auch gern den Urin Ihres Partners und Ihrer Angehörigen mit.

Leider wird auch diese wertvolle Untersuchung nicht von den Kassen bezahlt. Es ist eine sogenannte Selbstzahlerleistung (Igel).